Donnerstag, 25. Mai 2017

Sherlock Holmes bekommt eine Wohnung

In diesem Hause gibt es einen großen Sherlock Holmes Fan. Alle Bücher wurden gelesen und natürlich auch die Serie mit Benedict Cumberbatch regelrecht verschlungen. 
 Einen Sherlock Homes als Figur in 1:12 besaß der der Fan schon länger. Also braucht der ja dringend ein Zuhause.Was bietet sich da mehr an, als die Wohnung von Sherlock (alias Benedict Cumberbatch) zum Geburtstagsgeschenk zu machen.
Also musste erstmal ein "Grundgerüst" her. Dabei haben wir auf eine  alte Puppenstube zurück gegriffen.  Da aber die Räumlichkeiten nicht ganz passten, wurde erst einmal eine Stellprobe gemacht, um zu schauen, wie die Wände versetzt werden müssen, welche Möbel in Frage kommen und was noch fehlt. Einiges an Möbeln hatten wir schon vorätig aus anderen Projekten. Diese mussten dann teils nur angepasst werden.Wie z.b. der Küchenschrank.  der wurde weiß lackiert und bekam eine andere Arbeitsplatte. Das Küchenregal war früher eine Plastikschachtel für Werkzeug. Der Herd wurde etwas eingekürzt von 1:12 auf 1:12. der Küchentisch bekam eine viel größere Tischplatte usw.
Bei weiteren Überlegungen wurde dann beschlossen, das Eckfenster auch zu verkleinern. Es gibt in der Wohnung kein solches Fenster. Aber ganz wollten wir es trotzdem nicht entfernen. Alleine, weil man dann auch von der Seite so schön hinein schauen kann. Es sind also einige künstlerische Freiheiten umgesetzt worden, die vom Orginal abweichen. Aber "unser" Sherlock in 1:12 sieht ja auch nicht aus wie Benedict Cumberbatch. Also darf die Wohnung  auch etwas ander sein.
Das Wohnzimmer war definitv zu klein. Also kam der Handwerker, riß die Wand ein und zog eine neue an der Stelle ein, wo auf dem Bild der Gliedermaßstab liegt.
Im nächsten Schritt wurde  tapziert und zumindest im Wohnzimmer ein neuer  Fußboden verlegt. Erst danach konnte man an das wirkliche einrichten denken.
Da in der Wohnung teils ziemlich spezielle Möbel stehen, war das doch eine kleine Herausforderung. Z.B. eine  Ledercouch und die Sessel.  Alles zusammen gewürfelt und jedes anders. So konnte man nicht nach einem Schema F mehrere Sessel machen. Aber es hat geklappt.







In der Küche warteten dann einige weitere Überraschungen auf uns. Z.B. wurde eine Kühl Gefrierschrank Kombination benötigt. Dank meines Gatten und seines 3D Druckers wurde auch dieses Problem gelöst.
Ebenso brauchte die Küche zumindest über der Küchenzeile einen Fliesenspiegel. So kommt Frau dazu einmal Fliesen zu verlegen. *lach*
Dann das Thema Küche allgemein. Sherlock scheint seine Küche ja nicht wirklich zum Kochen zu benutzen. Dementsprechend sollte das dortige Chaos auch arrangiert sein. Ich hoffe es ist uns gelungen.





Das Schlafzimmer ist leider nicht sehr häufig zu sehen in der Serie. Da wir der Küche und dem Wohnzimmer soviel Aufmerksamkeit geschenkt haben, sind wir dann zu dem Entschluß gekommen, es mit dem Schlafzimmer so zu halten wie in der Serie. Es bleibt klein und kaum erwähnt. ;-)
Das Judodiplom hängt natürlich über dem Bett. Aber ansonsten bleibt es eher eine einfache Schlafstätte.





 Nun noch ein paar Detailaufnamen, die kleine Anspielungen auf einzelne Folgen beinhalten (wie z.b. der Kopf im Kühlschrank)
Dr. Bibber

Die Fledermaus und der Schädel

das pinke Smartphone und der Bisonschädel mit Kopfhörern

Das Auge im Tee ;-)


Und so sieht sie nun aus, mit einer Plexiglashaube versehen. Natürlich funktioniert das Licht darun und die Lampen sind selbst gebaut.
















Sonntag, 12. Februar 2017

Muzen ein Karnevalsgebäck

750 gr Quark 20 o. 40 % Fettgehalt   (Magerquark ist dabei nicht empfehlenswert, dann ziehen die Muzen  Fett )
6 Eier
10- 12 EL Zucker
1 Tütchen Vanillinzucker
500 gr Mehl
1,5 TL Natron (als Backtriebmittel)


und heißes Fett ca. 180°C (im Topf oder in der Friteuse ist egal, aber es muss schwimmend ausgebacken werden)

Alle Zutaten zu einem Teig verrühren.
Mit zwei Teelöffeln kleine Teigportionen in das heiße Fett geben .
Ab und zu evtl mal anstubsen damit sie sich rumdrehen und von allen Seiten braun werden.
Wenn sie schön braun sind sollten sie gar sein. Evtl . erst mal eine rau fischen und öffnen um zu schauen ob sie durch gar sind. ;-)
Ich lege sie dann immer auf einen Teller mit einem Zewa um etwas vom Fritierfett aufsaugen zu können.
Danach kann man sie dann essen. Ob mit oder ohne Puderzuckerbestäubung ist jedem selbst überlassen.  Am besten schmecken sie warm.

Ich wünsche gutes Gelingen.





Mittwoch, 8. Februar 2017

Das Findelkind T.L.



Ilse hat dann heute bei der Polizei angerufen um das Findelkind zu melden. Nichtsdestotrotz musste Spejbl den Stubenwagen vom Speicher holen und der kleine T.L. wird von ihr verwöhnt. Kommissar Oswald will spätestens morgen vorbei kommen und sich das ganze anschauen. Bis dahin will er zumindest schon Erkundigungen einziehen, ob jemand ein Baby vermisst.

Kommissar Oswald kam tatsächlich dann am Sonntag vorbei. Spejbl erklärte ihm dann auch nochmal die Sache mit der Karte der Herumtreiber, auf der Fußspuren zu sehen sind. Da auch Kommissar Oswald darauf zu sehen war, glaubte er es dann wohl. Aber die ganze Sache kam ihm sehr seltsam vor. Denn es war nirgendwo ein Kind als vermisst gemeldet oder sonst irgendetwas auffälliges gemeldet worden. Er sah, wie sehr Ilse das Baby schon ins Herz geschlossen hatte. Doch trotzdem musste er Frau Prusselius vom Kinderheim hinzuziehen. 
Diese kam dann auch direkt und nahm das ganze in Augenschein. Sie tauschte sich noch kurz mit Kommissar Oswald aus und sagte dann: Da das Kinderheim derzeit überfüllt ist, wir haben in der letzte Woche 4 Findelkinder rein bekommen, weiß ich nicht was ich nun machen soll. Eigentlich müsste ich den kleinen T.L. was auch immer das heißen mag, mitnehmen. Doch wo soll ich dann hin mit ihm? Dabei zwinkerte sie kurz Kommissar Oswald zu. Der konnte sich das grinsen kaum verkneifen als er sagte : Ja ich weiß nicht Frau Prusselius. Ich glaube es wäre eine arge Zumutung für Frau Koschinski, wenn wir sie bitten würden, das Baby dauerhaft in Pflege zu nehmen bis wir etwas neues erfahren oder sich doch jemand meldet. 
Ilse sprang auf , schnappte sich Klein T.L. und rief, nein, nein, das wäre gar keine Zumutung. Spejbl hat ja sogar schon eine Wiege für ihn gemacht. Diesen letzten Satz hörten sie nur noch aus der Entfernung. Denn Ilse war für ihre alten Tage, recht schnell mit dem Baby auf dem Arm die Treppe rauf geeilt und legte ihn in die Wiege. Dabei flüsterte sie: Ja mein Schätzelein, egal woher du kommst, ich werde dich lieb haben. Hier kann dir nichts mehr geschehen.

 Nun stellt sich nur noch eine Frage: Was heißt T.L. und wieso kam er gerade zu Hanna bzw. Ilse?  Eigentlich sind es sogar zwei Fragen, denn wieso die Karte der Rumtreiber funktioniert ist ja auch noch nicht geklärt...
 

Donnerstag, 2. Februar 2017

HarryPotterBookNight und ihre Folgen

Bloomsbury Uk hatte zu einer HarryPotterBuchNacht aufgerufen. 
Das hat sich Hanna natürlich nicht entgehen lassen und die ganze Mannschaft zu einer Feier eingeladen. Dekoriert hat sie auch und der arme Hirsch musste sogar eine Girlande die man bei Bloomsbury ausdrucken konnte, festhalten.

Natürlich gab es nicht nur eine schnöde Lesung aus den Büchern. Nein,Hanna hat auch ein Harry Potter Quiz besorgt und Schokofrösche mit Sammelkarten.  Nachdem der erste Frosch natürlich direkt geflüchtet war, weil Kathi Kirsch vor Schreck die Schachtel hat fallen lassen, fanden alle die Schokofrösche toll. Und erst die Sammelbilder mit den sich bewegenden Fotos. Mich irritierte das allerdings ein wenig. Denn eigentlich bewegen sich die Fotos doch nur in der Zaubererwelt. Wie zum Henker hat Hanna das gemacht? Oder hat sie etwa Beziehungen zur Zaubererwelt?

Unsere Oma Ilse war die Erste, die sich am Quiz versuchte. Und alle waren erstaunt, das sie soviel wusste. Sie hatten alle gedacht, aufgrund ihres Alters wäre Harry Potter an Ilse Koschinski spurlos vorbei gezogen. Aber nein, Pustekuchen. Sie wusste sogar den Zauberspruch, den Prof. Mc Gonagall benutzt um die Statuen von Hogwarts zum Leben zu erwecken.  Als diese Frage kam rief sie direkt:

Piertotum Locomotor

 Und das in einer Lautstärke das alle Anderen zusammen zuckten. Und dann brach das große Gelächter aus. Damit hatte niemand gerechnet, das Oma Ilse den 1. Platz belegt. 
 Die Kinder malten derweil zusammen mit Keks dem verfressenen Minipony ein paar Bilder aus.
Sie stritten nur ein wenig darüber ob sie das Schloß nun rosa oder grün ausmalen sollen.



Dann begann Hanna vorzulesen und alle lauschten gespannt. Auch wenn sie die Geschichten alle schon kannten. Harry Potter kann man nicht oft genug lesen, gucken oder hören.

Ilses Freund Spejbl, der mittlerweile ja bei ihr eingezogen ist, hatte sich derweil die restliche Deko angeschaut und eine Karte der Herumtreiber gefunden. Sie war ihm etwas unheimlich. Denn dort tapsten ständig Füße mit Namen dran übers Papier. Und bei genauerer Betrachtung fiel ihm auf, das dies gar kein Grundriss von Hogwarts war, sondern der von Hannas Haus. Irgendwas ging hier nicht mit rechten Dingen zu. Er sah genau das dort gerade ein Paar Füße Richtung Badezimmer tapsten und diese waren mit MAGNUS beschriftet. Beinahe hätte er die Karte nun weggeworfen.  Doch er entschied sich dazu, sie noch ein wenig zu beobachten. Er wollte ja auch nicht die Vorleserunde stören.
Doch dann entdeckte er etwas auf der Karte, das ihn vollends aus der Fassung brachte. Da standen 2 Paar Füße vor der Haustür, an einem stand das Kürzel Pr. D.  und an dem anderen T.L.  Ja was sollte das nun wieder? Sonst standen doch immer die ganzen Namen dort. Und ausserdem, wer soll das sein. Es wurde kein Besuch erwartet. Und da, jetzt von einem Moment zum anderen waren die Pr.D. Füße weg und nur noch ein paar Füße dort. Spejbl reichte es nun. Er rief: Da draussen steht wer vor der Tür. Daaaa , schaut nur! Und wedelte mit der Karte.
Schhhht, sei leise, sagte Hanna, ich höre was! Da muss wirklich jemand vor der Tür sein. Ob jemand von unserer Harry Potter Party gehört hat und mitfeiern möchte?
Mutig wie Hanna nunmal ist, ging sie zur Türe. Denn sie wollte unbedingt wissen, ob diese Karte des Rumtreibers wirklich funktionierte oder ob Magnus ihr da heimlich irgendeinen Scherzartikel untergejubelt hatte und einen seiner Freunde dazu überredet hatte Geräusche an der Tür zu machen.
Es war tatsächlich jemand vor der Tür. Und nein, Magnus hatte ihr keinen Scherzartikel untergejubelt. Es war auch kein überredeter Kumpel von Magnus vor der Tür zu sehen.






Schräg vor der Türe lag ein kleines Bündel das leise weinte.  Das konnte Hanna natürlich nicht zulassen, das der kleine Wurm, wo immer er auch herkommen mochte, dort in der Kälte lag. Schnell ging sie mit ihm hinein. Dabei murmelte sie immer wieder vor sich hin: Wo du wohl herkommst du kleiner Schatz.
Als sie mit dem Bündel im Arm das Wohnzimmer wieder betrat, gab es natürlich ein großes Hallo. Man hatte ja mit vielem gerechnet. Aber doch nicht mit einem Findelkind. Da Hanna etwas durch den Wind war, übernahm Ilse das kleine Bündel und meinte: Na dann herzlich willkommen du kleiner Schatz. Du kommst genau richtig.
Wir feiern hier nämlich gerade eine Harry Potterparty. Und der lag ja schließlich auch mal vor einer Haustür.  Aber keine Bange, bei uns kommt niemand in die Besenkammer unter der Treppe.
Da rief Spejbl dazwischen: Das geht ja auch gar nicht. Laut dieser Karte hier , dabei wedelte er mit der Karte des Rumtreibers, sind die Initialen dieses Hosenscheißerchens ja auch T.L. und nicht H.P.  Da mussten doch alle sehr lachen. Und Kathi Kirsch meinte: Es ist ja schon seltsam genug das diese Karte überhaupt was anzeigt. Aber wenn da jetzt Harry Potter gestanden hätte, glaube mir, dann hätte ich mich vor Schreck eingepieselt. Lilli Lavendel und Hermine Heidelbeer stimmten ihr zu. Das wäre zu viel des Guten gewesen.
Das Baby hatte natürlich keine Ahnung von all dem was diese Leute erzählten. Es schaute sie nur mit großen Augen an und gluckste fröhlich vor sich hin. Denn nun war es ihm ja wieder wohlig warm und für den Augenblick schien es ihm an nichts zu fehlen.
Loisl und Lisel wollten das neue Baby natürlich auch kennen lernen.

 Hanna meinte: das ist eine gute Idee. Das Baby kann bei euch ein Nickerchen machen und wir können noch ein bisschen weiter feiern. Heute Nacht soll es sich erstmal hier bei uns wohl fühlen. Morgen melden wir uns dann bei der Polizei, damit alles seine Richtigkeit hat.
Vielleicht erfahren wir dann ja auch was T.L. heißt, falls doch jemand den süßen Fratz  vermisst.
Keks, das verfressene Minipferdchen begrüßte den neuen Spielkameraden dann auch überschwänglich im Laufstall und schleckte ihm durchs Gesicht. Das  Baby schien daran gefallen zu finden und schlief darüber tatsächlich ein.
Leise schlich Hanna nun zu ihrem Platz zurück und las weiter vor. Doch so ganz bei der Sache waren sie alle nicht mehr. Oma Ilse überlegte ob das Baby nicht vielleicht bei Ihr und Spejbl wohnen sollte, falls sie es, wie sie insgeheim hoffte, behalten dürften. Spejbl untersuchte mit Magnus die Karte des Rumtreibers auf evtl. Sender oder sonstige Trickdinge, aber sie fanden nichts. Nur das fussich Julchen, das bisher noch keinen Harry Potter gelesen hatte, hörte Hanna weiter gebannt zu und hoffte, der Zylinder den es sich in Magnus Kleiderschrank gemopst hatte, wäre vielleicht auch magisch und würde sich als sprechender Hut entpuppen.

















Montag, 16. Januar 2017

Lebensgefahr auf der Piste

Es hatte in den letzten Tage reichlich geschneit. Diesen Umstand muss man natürlich ausnutzen. 
Deshalb machten Hanna und Magnus sich heute morgen mit den Kindern direkt auf den Weg. Man wollte den Schnee doch ausnutzen, bevor er wieder weg ist. Gut eingepackt saßen die Kleinen im Schlitten und Papa Magnus musste ziehen.

Mama Hanna hatte nicht nur die Kinder warm eingepackt. Sie selbst hatte sich auch gut eingemummelt. Magnus hatte seine Mütze abgelehnt mit den Worten: Ich bin doch nicht aus Zucker. 
So stapfte die kleine Familie durch den Schnee und hinterlies lustige Spuren, die sicherlich so manchen Fährtenleser verwirrt haben. 




Nach einer guten Stunde Spaziergang wurden die Kleinen etwas quengelig. Sie nölten: Papi das ist so langsam, geht das nicht schneller ? Und wieso dürfen wir nicht, wie die anderen da hinten, nicht auf der Piste selber rodeln?  Nachdem sie lange genug genölt hatten, war Papi Magnus endlich weich gekocht und zog den Schlitten zur Piste hoch. Hanna blieb unten stehen und jammerte: Pass bloß auf, daß das gut geht, nicht das die zwei sich was tun. Schließlich ertrug sie es nicht mehr und hielt sich aus lauter Angst ihr Müffchen vor die Augen. 
Doch heissa, die Schlittenfahrt machte Spaß und die Kleinen jauchzten und sie kamen heil im Tal an.
Nochmal Vati, nochmal!!! Und Magnus zog brav den Schlitten wieder nach oben. Nach dem 10. Mal traute auch Hanna sich zu schauen was die Kleinen machten. 
Und da geschah es.
Es löste sich ein Schneebrett und rollte hinter den Winzlingen auf dem Schlitten aufs Tal zu.

Hanna schrie entsetzt auf : Magnus nun tu doch, was nun mach doch was! Und dann fiel sie in Ohnmacht.
Und Magnus rannte um sein Leben. Besser gesagt, um das Leben seiner Kinder. Denn die Lawine hatte den Schlitten eingeholt bevor Magnus eingreifen konnte.  Was blieb ihm anderes übrig als mit bloßen Händen zu graben.

Er wühlte sich in windeseile durch den Schnee. Und da plötzlich hörte er ein leises Rufen.
Gott sei Dank, die Kinder schienen noch in Ordnung zu sein. Jetzt aber schnell.
Und siehe da, sie saßen tatsächlich im Wagen und drumherum hatte sich eine kleine Höhle gebildet.
Das Loisl rief: Papa mach schnell, Mama hat uns ja gut eingepackt , aber mittlerweile wird es hier drin doch kalt. Ausserdem hat das Lieselchen so furchtbare Angstblähungen. Ich ersticke hier, nicht am Schnee, sondern am Gestank. Da musste Magnus, trotz der Angst um seine Kinder, doch sehr lachen. Es schien noch alles in Ordnung zu sein, wenn sie noch meckern können.
Und dann hatte er sie auch endlich erreicht und konnte sie ins Freie ziehen.
Ein bisschen zugeschneit sahen die Kleinen dann schon aus. Aber das war egal, Hauptsache es ging ihnen gut. Magnus schloß sie samt des Schlittens in die Arme und murmelte: Kinders , habt ihr mir einen Schrecken eingejagt. Ab jetzt passe ich noch besser auf euch auf.
Und dann fiel ihm Hanna ein. Die lag ja immer noch ohnmächtig am Fuße der Piste. Es war keine Zeit gewesen sie erst zu wecken. Lawinenopfer bergen war wichtiger gewesen.
Als Magnus mit dem Schlitten bei ihr ankam, war sie zwar schon wieder zu sich gekommen, aber noch sehr benommen. Und der schneebedeckte Anblick ihrer Kinder verbesserte ihren Zustand nicht.
Also legte Magnus sie kurzerhand quer zu den Kindern in den Schlitten.
Und dann ging es so schnell seine Füße ihn trugen, mit dem vollbeladenen Schlitten Richtung Heimat. Alle hatten es dringend nötig sich daheim mit Tee auf zu tauen. Und Hanna musste sicher einen Schuß Cognac in ihren Tee bekommen. Natürlich rein aus medizinischen Zwecken. ;-)